Tex Mex

Chichilas Tex Mex Frankfurt Offenbach

Tex Mex – die Küche, die zwei Welten verbindet

Tex Mex ist nicht „falsches Mexikanisch“. Es ist eine eigenständige, fast 200 Jahre alte Küche, die zwischen dem mexikanischen Norden und dem US-Bundesstaat Texas entstanden ist. Bei Chichilas Tex Mex in Frankfurt-Bornheim & Offenbach servieren wir genau das – mit Respekt vor beiden Traditionen.

Woher kommt Tex Mex?

Als Texas 1836 unabhängig wurde und 1845 zu den USA kam, lebten dort viele Tejanos – Mexikanerinnen und Mexikaner, deren Familien lange vor der Grenzziehung im Gebiet wohnten. Ihre Küche traf auf US-amerikanische Zutaten: Rindfleisch in Massen, Weizen statt Mais, Cheddar statt Cotija, Kreuzkümmel als Leitgewürz. Heraus kam Tex Mex.

Was unterscheidet Tex Mex von mexikanischer Küche?

  • Mehr Käse: In Mexiko wird Käse sparsam eingesetzt (Queso fresco, Cotija). Tex Mex liebt Cheddar, Monterey Jack und überbackene Gerichte.
  • Weizen-Tortillas: Burritos, Fajitas, Soft Tacos – alles aus Weizen statt Mais.
  • Rindfleisch dominiert: In Mexiko gibt es viel Schwein und Huhn. Tex Mex setzt auf Beef – von Ground Beef für Burritos bis zu Fajita-Streifen.
  • Kreuzkümmel: Cumin ist DAS Tex-Mex-Gewürz. In Mexiko wird er deutlich seltener eingesetzt.
  • Erfindungen: Nachos (1943 von Ignacio „Nacho“ Anaya erfunden), Chimichangas, Hard-Shell-Tacos, Chili con Carne – alles Tex Mex.

Die Klassiker auf unserer Karte

  • Tacos: Mais- oder Weizen-Tortillas, mit Fleisch, Veggies oder Fisch.
  • Enchiladas: Gerollte Tortillas in roter oder grüner Sauce, überbacken.
  • Burritos: XXL-Weizen-Tortilla mit Reis, Bohnen, Fleisch oder Veggies.
  • Quesadillas: Käse-gefüllte Tortillas, knusprig in der Pfanne gebacken.
  • Chimichangas: Frittierte Burritos – die wohl tex-mexigste Erfindung überhaupt.
  • Fajitas: Gegrillte Fleisch- und Gemüse-Streifen, am Tisch in Tortillas gerollt.
  • Nachos: Tortilla-Chips mit Käse, Jalapeños, Guacamole.

Vegetarisch und vegan? Klar.

Tex Mex muss nicht Fleisch-lastig sein. Bohnen, Reis, Käse, Gemüse, Avocado – die Basis funktioniert pflanzlich genauso gut. Wir haben für jeden Geschmack was.

In Frankfurt-Bornheim & Offenbach

Bei Chichilas bekommst du Tex Mex, wie es sein soll: frisch, ehrlich, mit ordentlich Geschmack. Komm vorbei, reservier einen Tisch oder bestell dir’s nach Hause.

Tex Mex in Frankfurt-Bornheim & Offenbach

Frankfurt-Bornheim hat sich in den letzten Jahren zu einem der lebendigsten Gastro-Viertel der Stadt entwickelt. Zwischen Berger Straße und Bornheim Mitte triffst du auf Stammgäste, die wissen, was ehrliche Küche ist. Genau dort findest du unser Restaurant. In Offenbach sind wir ebenfalls vertreten – etwas ruhiger, mit Platz für Familien und größere Runden. Beide Standorte teilen die gleiche Küche, die gleichen Rezepte, die gleichen frischen Zutaten. Wer Tex Mex sucht, ohne 200 Kilometer in Richtung Köln oder München fahren zu müssen, ist hier richtig.

Unsere Stammgäste bestellen oft das gleiche Gericht zweimal hintereinander – weil es schmeckt, nicht weil es Routine ist. Wir wechseln regelmäßig Specials, kombinieren Klassiker neu (Birria-Tacos, Mole-Burritos, Chipotle-Quesadillas) und hören auf, was du beim Essen sagst. Wenn ein Gericht nicht zurückkommt auf die Karte, war es dem Team einfach noch nicht gut genug.

Die drei Grundpfeiler von Tex Mex

Wer Tex Mex von mexikanischer Küche unterscheiden will, braucht nur drei Dinge im Kopf zu behalten: Käse, Rind, Cumin.

Erstens: Käse. In Mexiko wird Käse sparsam eingesetzt, oft als Cotija- oder Queso-fresco-Topping. Tex Mex dreht das Verhältnis um: Cheddar, Monterey Jack und Pepper Jack werden geschmolzen, überbacken und als Hauptkomponente gedacht. Überbackene Enchiladas, Queso-Dip, Chili con Queso – alles Käse-zentrische Erfindungen, die in Mexiko unbekannt waren.

Zweitens: Rindfleisch als Star. Mexikanische Küche lebt von Schwein, Huhn und (an der Küste) Fisch. Tex Mex setzt auf Beef. Ground Beef für Burritos, Brisket für Birria, Flank Steak für Fajitas. Texanische Viehzüchter haben die Küche geprägt: wer eine Rinderfarm besitzt, kocht mit Rindfleisch.

Drittens: Cumin (Kreuzkümmel). Das ist DAS Tex-Mex-Gewürz. In Mexiko wird Cumin selten verwendet, dort dominieren Oregano, Epazote und getrocknete Chilis (Ancho, Guajillo, Pasilla). In Tex Mex ist Cumin in fast jeder Würzmischung – Chili-Pulver, Taco-Seasoning, Fajita-Würze. Ein Tex-Mex-Gericht ohne Cumin schmeckt schlicht falsch.

Tex Mex vs. Mexikanisch – die häufigsten Fragen

Ist Tex Mex mexikanisch? Nein, und das ist der ganze Witz. Tex Mex ist eine eigenständige Küche, die im US-Bundesstaat Texas von Tejanos (mexikanischstämmigen Texanern) entwickelt wurde – mit amerikanischen Zutaten, mexikanischen Techniken und einem eigenen Geschmacksprofil. Es ist kein „falsches“ oder „abgespecktes“ Mexikanisch, sondern eine Schwesterküche mit eigener Identität.

Sind Fajitas ein Tex-Mex-Gericht? Ja, zu 100 Prozent. Fajitas entstanden in den 1930er Jahren bei texanischen Ranch-Arbeitern, die billigere Fleischstücke (Skirt Steak, Flank Steak) gegrillt und in Tortillas gerollt haben. In Mexiko kennt man Fajitas erst seit den 1980ern – und auch dann meistens als „texanisches Gericht“.

Warum schmeckt Tex Mex so anders? Drei Gründe: mehr Fett (durch Käse und Sour Cream), mehr Cumin (statt komplexer Chili-Mischungen), mehr Weizen (statt Mais). Mexikanische Küche ist tendenziell heller, säurebetonter und mehr auf einzelne Chilis fokussiert. Tex Mex ist herzhafter, runder, gemütlicher. Beides hat seine Berechtigung – bei uns kommen beide Welten auf die Karte.

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